Spotlights: Bars

Schlemmen und Schlürfen


Spotlights: Embalsen

Festessen mit Obelix-Portionen

In Mérida bekamen wir das beste Mal unserer Tour serviert. Im "Meson Zambrana" oberhalb der Stadt (auf der Straße in Richtung Campingplatz) wird eine Fisch- oder Fleischplatte angeboten, die Gourmets und Gourmonts gleichermaßen befriedigt und kaum mehr als 15 Mark kostet. Zwar mußte erst ein böse kläffender Hund überwunden werden, um Einlaß zu erhalten, aber diese Mutprobe lohnt allemal.

Fehlanzeige in Sachen Paella

Das spanische Nationalgericht, die Paella, ist in dem meisten Gegenden Zentralspaniens/Extremadura nur schwer aufzutreiben. Kaum ein Speiselokal bietet den beliebten Safranreis-/Fleisch-/Langustenpampf an. An der Verfügbarkeit von Schalentieren und Meeresfrüchten liegt es nicht, die gibt es überall. Eher an der etwas aufwendigen Zubereitung. Wer Paella liebt, sollte den Aufenthalt in größeren Städten mit touristischem Ambiente nutzen.

Spitzenweine zu Dumpingpreisen

Sehr zivil sind die Flaschenweinpreise in den meisten Lokalen. Für 5 bis 10 Mark bekommt man Tischweine serviert, die auch feinere Gaumen befriedigen und in deutschen Lokalen ein Mehrfaches kosten würden. In den meisten Gegenden werden regionale Weine mit Herkunftsauszeichnung ausgeschenkt - was uns etwas wunderte, da wir auf der ganzen Tour keine einzige Weinrebe zu Gesicht bekamen.
Kleiner Tip für Besucher des Campingplatzes Monfragüe: dort gibt es einen hervorragenden Hauswein (rot) zu kaufen.

Das Bierproblem

Spanien hat einige Brauereien, die hervorragendes Bier herstellen. Allen voran San Miguel mit dem stammwürzereichen Starkbier. Leider fassen die schanküblichen Flächschen gerade mal 0,2 l, also genau einen durstigen Schluck. Hier schien uns durstigen Radlern dringend eine Euronorm erforderlich, die sich an bayersichen "Maßen" orientiert.