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Urlaub von den Deutschen

Acht Tage oder bis Mérida hat es gedauert, bis wir auf unserer Tour zum erstem Mal auf deutsche Touristen gestoßen sind (dann aber gleich auf eine ganze Horde, nämlich auf den rollenden Hotel-Bus aus Passau). Zum Teil mag das daran liegen, daß September kein typischer deutscher Reisemonat ist; zum Teil liegt es aber auch daran, daß die von uns besuchten Regionen so gar nicht zu den typischen innerspanischen Reisezielen der Deutschen gehören. Wer also mal Urlaub von den Deutschen machen will, findet (zumindest derzeit noch) in Regionen wie der Extremadura die gewünschte "Erholung".

Keine touristische Infrastruktur

Es sind aber nicht nur keine Deutschen, die man in den weniger bekannten Gegenden Zentral- und Westspaniens trifft, es sind einfach gar keine Touristen da. Es ist allerdings auch keine touristische Infrastruktur vorhanden. Touristen-Büros sucht man vergebens, Unterkünfte sind rar, und wer gar mit einem solch exotischen Verkehrsmittel wie wir auftritt, wird in vielen Orten eher als Verrückter betrachtet, weniger als Devisenbringer. Kinder scharten sich häufig um unsere bepackten Räder und bestaunten uns wie einen Wanderzirkus. Wer auf solche Erlebnisse scharf ist, braucht also keine fernen Kontinente aufsuchen.