Route: 4. Tag

5. Tag (10.09.1996):

Rio Pusa - Cijara

Route: 6. Tag

Streckenverlauf:

ca. 80 km, bergig
Auf der TO752 aus dem Tal des Rio Pusa hinauf in die einsame Bergwelt des Kastilischen Scheidegebirges (wunderschöne Bergwelten, jedoch sehr kräftezehrend). Oberhalb der Embalse de Pusa zum Casa Forestal. Am einsamen Bergdorf Robledo del Buey vorbei auf die TO753 Richtung Los Alares und weiter nach Valdezores (ebenfalls unsäglich einsam gelegene Bergdörfer - je eine primitive Bar, aber keine Einkaufsmöglichkeiten, nicht mal Brot konnten wir erwerben).
Hinter Valdezores rechts auf die CR740, die durch das Reserva nacional de Cijara führt (für Natur-Freaks traumhafte Strecke durch menschenleere Gegenden; bei großer Hitze und mangelnder Verpflegung - Wasser, Kraftnahrung - kann diese Gegend zu einer gefährlichen Falle werden; wir hatten kühles Nieselwetter, vielleicht nicht das schlechteste Schicksal).
Bis zum Hauptort Cijara geradelt (kleiner Ort, eine Bar, ein Supermarkt, aber keine Übernachtungsmöglichkeit).

Übernachtung:

Wild gezeltet in den Wäldern oberhalb von Cijara
(Die übelste Übernachtung unserer Tour - Wildzelten bei Dauerregen, frustrierende Stimmung - nur wenige Kilometer weiter, in Puerto Rey, gibt es ein Hostal, aber das wußten wir natürlich nicht)
  • Wildzelten ist in den entlegenen Gebieten der Extremadura wegen der mangelnden Infrastruktur offiziell geduldet
  • Den Zeltplatz bitte so hinterlassen wie vorgefunden, nämlich "unberührt"!

Bemerkenswertes:

Das nationale Naturschutzgebiet von Cijara gehört wohl zu den einsamsten Gegenden Europas - traumhaft schön und ohne die geringste touristische Infrastruktur. Bizarre Bergwelten, seltene Tierarten, die weitverzweigte, vom Rio Guadiana gespeiste Embalse - gerade beim Radfahren kann man hier noch die ursprüngliche Vorherrschaft der Natur über den menschlichen Eingriff erleben.

Fotos:

In Cijara
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In Cijara
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